Christstollen

Der Christstollen ist höchstwahrscheinlich die beliebteste Weihnachtsleckerei.

 

Angeblich soll der Christstollen mit seinem weißen Überzug aus Puderzucker ein gewickeltes Kind symbolisieren. Der Christstollen galt im 14. Jahrhundert als Fastengebäck und durfte daher auch während der Fastenzeit im Advent gegessen werden. Allerdings hatte er damals bescheidenere Zutaten als heute. Beispielsweise durfte keine Butter verwendet und musste durch Rüböl ersetzt werden.

 

Um etwa 1491 hob Papst Innozenz VIII. das allgemeine Butterverbot gegen eine Geldzahlung auf. Heute besteht der Stollen traditionell aus einem Hefeteig mit Butter bzw. Margarine, Rosinen, Orangeat, Zitronat und Gewürzen wie Anis, Kardamom, Koriander, Piment, Vanille, Zimt und Zitrone. Varianten von Christstollen können aber auch Mandeln, Marzipan, Mohn oder Nüsse enthalten.

 

Und so hat beinahe jede Familie ein eigenes Rezept, welches übernommen bzw. weitergegeben wird. Und beinahe jeder hat sein Lieblingsrezept für einen Stollen. Von daher gibt es von meiner Seite kein Rezept, dafür aber eine feine Bärendame, die ihren Stollen schon vorbereitet hat.

 

Bärchen-Dame Chrissi wollte mir ihr Familienrezept nicht verraten, dafür bringt sie ihren Christstollen mit ins neue Zuhause!   :O)

Chrissi, 8,5 cm - adoptiert